Suchen

Wer ist online?

Wir haben 50 Gäste Online

Statistics

Content View Hits : 564365


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Muttertag und Maifest Drucken E-Mail

Zum dritten Mal feierte die Heltauer Gemeinde den Muttertag in ganz besonderer Weise: Der Sonntag begann mit einem tradionellen Gottesdienst, zu dessen Beginn der Kinderchor aufgetreten ist. In Begleitung der Gitarrengruppe sangen die „Kleinen in der Gemeinde" zwei wunderschöne, den Müttern gewidmete Lieder und begeisterten mit ihrer Ausstrahlung alle Anwesenden. Manche Eltern drängelten sich stolz nach vorne, um den Auftritt der Kleinen auch digital festhalten zu können. Die Älteren lächelten gerührt und freuten sich an diesem Programmpunkt. Stadtpfarrer Kézdi schlug über Alltagsbeispiele aus dem Leben der Mütter eine Brücke zu der biblischen Geschichte von Martha und Maria und forderte die Mütter und Frauen, aber auch die Väter und Männer allgemein, sich Zeit zu nehmen, auch Maria zu sein. Nicht Arbeit allein soll unseren Alltag und unser Leben bestimmen, auch Zeiten der Einkehr und der Ruhe seien dringend nötig. Beim Ausgang wurden alle Frauen mit einer vom Handarbeitskreis gespendeten Topfblume beschenkt. Die Teenies aus der Jungschar-Gruppe
hatten diese Aufgabe übernommen. Sielächelten dabei alle freundlich an und wünschten „Alles Gute zum Muttertag!". Anschließend begaben sich alle Gottesdienstbesucher auf Einladung des Stadtpfarrers in den Pfarrgarten. Bei strahlendem Sonnenschein ist man bis in den Spätnachmittag hinein zusammen gesessen und den von den Frauen mitgebrachten Kaffee und Kuchen genossen. In der Mittageszeit konnten alle auch etwas Gegrilltes erwerben. Die Jüngsten freuten sich über den neuen Spielplatz und jauchzten glücklich auf den Schaukeln, die Jungschar-Generation spielte gemeinsam mit einigen begeisterten Vätern Fussball-. Höhepunkt des Gartenfestes war der Auftritt der Kindertanzgruppe unter der Leitung von Vlad Popa. Die Tanzgruppe schwingte fröhlich das Tanzbein und erntete dafür viel Beifall. Die meisten Tänzer haben drei Jahre Erfahrung mitgebracht und somit die Tänze souverän aufgeführt, die vier „Neuen" haben sich tapfer geschlagen. Nun steht Kirchenmutter Irene Gaspar erneut vor einer Herausforderung. Die schönen, von ihr genähten Kostüme für die Mädchen sind inzwischen klein geblieben. Die jungen Tänzerinnen fragten Sonntag gebannt, ob sie für das nächste Jahr wohl neue, b.z.w. größere bekommen könnten, denn sie wollen nämlich unbedingt weiterhin mitmachen. Wir können nun dankbar behaupten, dass sich dieser Anlass einen festen Platz in den Herzen der Heltauer erobert hat und somit zur Traditon geworden ist. Was kann für die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter denn motivierender sein, als die Dankbarkeit der Erwachsenen für die Pflege alter Bräuche und für die Gemeinschaft, und zugleich die Begeisterung der jungen Menschen und deren Vorfreude auf zukünftige Veranstaltungen innerhalb der alten Mauern?

Margit Kézdi (Hermannstädter Zeitung 2430/ 15. Mai 2015)