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Initiativa Christiana Drucken E-Mail

Der Name ist Programm: Im christlichen Sinne aktiv werden. Nicht warten auf die Hilfe anderer, sondern Hilfe zur Selbsthilfe umwandeln. Am 18.Juni 1998 wurde der Verein auf Anregen des Diakonischen Werkes Mönchengladbach, Abteilung „Siebenbürgerhilfe“ gegründet. Das Prinzip war und ist einfach. Kleiderspenden sollen nicht wahllos verteilt werden, sondern zu einem ganz geringen Preis verkauft werden. Nun fließen Spenden auch aus andern Quellen, zB von der „Rumänienhilfe“ Altstätten.

 

Die Rechnung  ging auf. In der Zeit der großen Arbeitslosigkeit gestartet, funktioniert es noch heute. Täglich drängen sich über hundert KäuferInnen um Mantel oder Jacke, Bluse oder Rock zu kaufen. Der Geschäftsführer Dieter König und sein Team organisieren den Verkauf in zwei Arbeitsschichten. Dazu kommt eine Produktionslinie zur Verwertung der Reste. (Das alles klingt so einfach, aber nur die Mitarbeiter können erzählen was für Mühe besonders das Abwickeln der Transporte macht!)

Einmal im Monat wird von dem Vorstand, unter Leitung von Dr. Ursula Cioflec zusammengezählt und das Geld wohltätigen und gemeinschaftsfördernden Maßnahmen zugeteilt.  Es werden drei Richtungen eingeschlagen:

 

1. Eigene diakonische Tätigkeit

Selbstverständlich häufen sich die Ansuchen von ganz unterschiedlichen Menschen, die direkt Unterstützung anfordern. Um die Bedürftigen von den Schnorrern zu unterscheiden, müssen Hausbesuche gemacht werden. Die Mitarbeiter finden oft erschütternde Zustände vor, aber oft auch so deprimierende Situationen wo Kabelfernsehen und Mobiltelefon vorhanden sind, aber die Strom- und Heizungskosten seit Monaten ausstehen. Der Kreislauf der Armut funktioniert leider auch hier.  Vor allem die Winterhilfe, die der Verein verteilt, bleibt für viele die einzige Möglichkeit die schweren Zeiten zu überstehen. Besonders hervorzuheben sind dann aber auch die finanziellen Unterstützungen für zwei langfristige Projekte:

· Kosten-Sharing von Medikamenten – dort wo der Staat es nicht übernimmt;

· Hilfe für pendelnde Schüler um Schulabbruch aus Armut zu verhindern.

 

2. Beihilfe zur evangelischen Gemeindediakonie

Der Verein unterstützt regelmäßig die Gemeindediakonie und Gemeindearbeit der evangelischen Kirche. In Absprache wenden sich die evangelischen Mitglieder an das Pfarramt und die ökumenischen Antragsteller an den Verein um die Übersicht zu behalten. Ein großer Teil der Gemeindearbeit wird aus diesem Fond finanziert: Jugend- und Seniorentreffen, Kinderbibelwoche oder Chorausfahrt. Die Palette ist breit und bunt.

 

3. Beilhilfe für andere Institutionen

Kindergärten und Schulen, Sozialkantine oder andere Vereine dürfen gerne bei Initiativa Christiana ansuchen. Im Rahmen der Möglichkeiten wird ihnen ein Zuschuss gewährt. Klar muss allerdings sein, dass das Geld für Menschen ausgegeben wird, und nicht in Strukturen fließt. Segensreich ist auch die Zusammenarbeit mit „Philadelphia“ dem Pflegeverein der freien evangelischen Gemeinde, die in Heltau unschätzbare Dienste leisten.

 

4. Unterstützung jenseits der Heltauer Stadtgrenzen

Der  Verein unterstützt nicht nur Heltauer, sonder punktuell auch diakonische Projekte in der Umgebung. Besonders wichtig ist die Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt, die durch Mittel des Vereins subventioniert wird. Der Leiter des Obdachtlosenheims in Neppendorf wurde vom Verein finanziert. Kleiderspenden wurden in benachteiligte Regionen geführt. Im Jahr 2005 hat sich der Verein vor allem im Banat für die Überschwemmungsopfer eingesetzt und zusammen mit anderen Partnern Lebensmitteltransporte und Kleidertransporten organisiert.