Suchen

Wer ist online?

Wir haben 60 Gäste Online

Statistics

Content View Hits : 564370


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Neuigkeiten
Pfingsten Drucken E-Mail

Am Pfingstsonntag feierte die evangelische Gemeinde den Tag der Ausgiessung des Heiligen Geistes. Der Gottesdienst begann mit dem Einzug des Presbyteriums mit dem Vortragekreuz in die Kirche. Pfarrer Kézdi predigte über die Verheissung des Heiligen Geistes aus der Abschiedsrede Jesu (Johannes 14) und „von dem gegenwärtigen, bleibenden Pfingsten(...), wie es der Gemeinde zu allen Zeiten widerfährt" – wie Dietrich Bonhoeffer es formulierte. Der Kirchenchor, unter der Leitung des Organisten Remus Henning, bereicherte den Gottesdienst mit Gesang. In diesem Jahr hat der Kirchenbezirk Hermannstadt die Tradition der Wallfahrtsgottesdienste wieder aufgenommen. Wallfahrtsgottesdienste finden meist in solchen Orten statt, in denen seit Jahren kein Gottesdienst mehr gefeiert wurde. Das ist eine gute Gelegenheit, die Kirche wieder einmal sauber zu machen, den Altar zu schmücken und die Glocken zum Gottesdienst läuten zu lasen. In diesem Jahr fand der Wallfahrtsgottesdienst in Gürteln statt. Im ganzen Dorf leben nur noch etwa 12 Einwohner, meist alte Menschen. Doch an diesem einen Tag, am Pfingstmontag, erwachte, auch wenn nur für einen Tag, das Dorf zum Leben. Etwa 150 Evangelische aus dem ganzen Hermannstädter Bezirk kamen mit Bussen und PKWs nach Gürteln. Auch aus Heltau reisten 14 Personen an. Der Kerzer Pfarrer Michael Reger, der zugleich auch für Gürteln zuständig ist, begrüßte die Gäste und hielt die Predigt. Die neue Hermannstädter Kantorin Brita Falch-Leutert, gemeinsam mit dem Musikwart der Landeskirche Jürg Leutert gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Professor Hermann Pitters hielt anschliessend einen Kurzvortrag über den wohl berühmtesten Gürtler, Michael Singer, dem Sekretär des Gründers und Bischofs der Herrenhuter Brüdergemeinde, Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Das „offene Singen" unter den Linden begeisterte Jung und Alt. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. In
Gürteln hat ein zurückgewanderter sächsischer Geschäftsman „am Busen der Natur" ein Hotel mit Restaurant errichtet. Auch in den kommenden Jahren soll die Tradition der Wallfahrtsgottesdienste und Bezirksgemeindefeste fortgeführt werden. Dafür eignet sich der Pfingstmontag hervorragend als Termin.

László Zoran Kézdi

 
Muttertag und Maifest Drucken E-Mail

Zum dritten Mal feierte die Heltauer Gemeinde den Muttertag in ganz besonderer Weise: Der Sonntag begann mit einem tradionellen Gottesdienst, zu dessen Beginn der Kinderchor aufgetreten ist. In Begleitung der Gitarrengruppe sangen die „Kleinen in der Gemeinde" zwei wunderschöne, den Müttern gewidmete Lieder und begeisterten mit ihrer Ausstrahlung alle Anwesenden. Manche Eltern drängelten sich stolz nach vorne, um den Auftritt der Kleinen auch digital festhalten zu können. Die Älteren lächelten gerührt und freuten sich an diesem Programmpunkt. Stadtpfarrer Kézdi schlug über Alltagsbeispiele aus dem Leben der Mütter eine Brücke zu der biblischen Geschichte von Martha und Maria und forderte die Mütter und Frauen, aber auch die Väter und Männer allgemein, sich Zeit zu nehmen, auch Maria zu sein. Nicht Arbeit allein soll unseren Alltag und unser Leben bestimmen, auch Zeiten der Einkehr und der Ruhe seien dringend nötig. Beim Ausgang wurden alle Frauen mit einer vom Handarbeitskreis gespendeten Topfblume beschenkt. Die Teenies aus der Jungschar-Gruppe
hatten diese Aufgabe übernommen. Sielächelten dabei alle freundlich an und wünschten „Alles Gute zum Muttertag!". Anschließend begaben sich alle Gottesdienstbesucher auf Einladung des Stadtpfarrers in den Pfarrgarten. Bei strahlendem Sonnenschein ist man bis in den Spätnachmittag hinein zusammen gesessen und den von den Frauen mitgebrachten Kaffee und Kuchen genossen. In der Mittageszeit konnten alle auch etwas Gegrilltes erwerben. Die Jüngsten freuten sich über den neuen Spielplatz und jauchzten glücklich auf den Schaukeln, die Jungschar-Generation spielte gemeinsam mit einigen begeisterten Vätern Fussball-. Höhepunkt des Gartenfestes war der Auftritt der Kindertanzgruppe unter der Leitung von Vlad Popa. Die Tanzgruppe schwingte fröhlich das Tanzbein und erntete dafür viel Beifall. Die meisten Tänzer haben drei Jahre Erfahrung mitgebracht und somit die Tänze souverän aufgeführt, die vier „Neuen" haben sich tapfer geschlagen. Nun steht Kirchenmutter Irene Gaspar erneut vor einer Herausforderung. Die schönen, von ihr genähten Kostüme für die Mädchen sind inzwischen klein geblieben. Die jungen Tänzerinnen fragten Sonntag gebannt, ob sie für das nächste Jahr wohl neue, b.z.w. größere bekommen könnten, denn sie wollen nämlich unbedingt weiterhin mitmachen. Wir können nun dankbar behaupten, dass sich dieser Anlass einen festen Platz in den Herzen der Heltauer erobert hat und somit zur Traditon geworden ist. Was kann für die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter denn motivierender sein, als die Dankbarkeit der Erwachsenen für die Pflege alter Bräuche und für die Gemeinschaft, und zugleich die Begeisterung der jungen Menschen und deren Vorfreude auf zukünftige Veranstaltungen innerhalb der alten Mauern?

Margit Kézdi (Hermannstädter Zeitung 2430/ 15. Mai 2015)

 
Orgelrestaurierung Drucken E-Mail

Ende 2013 beschloss das Presbyterium der Kirchengemeinde in den kommenden Jahren eine umfassende Restaurierung der Wegenstein-Orgel anzugehen. Die Gemeindevertretung hat in seiner Frühjahrssitzung dieses Vorhaben befürwortet und das Presbyterium beauftragt alle notwendigen Schritte zu unternehmen um dieses Vorhaben umzusetzen. Die  Arbeiten sind unbedingt notwendig, da in den letzten Jahrzehnten keine bedeutenden Reparaturen durchgeführt wurden.

Orgelbauer Bors Laszlo aus Tusnad hat gemeinsam mit Orgelbauer Hermann Binder einen Leistungskatalog erstellt und die Gesamtkosten berechnet. Diese betragen knapp 27.000,- €, dazu kommen noch Kosten für die Unterbringung und Verpflegung der Orgelbauer für die  Zeit der effektiven Arbeit in Heltau. Dieses grosse Projekt kann nicht auf einmal in Angriff genommen werden, sondern muss in Etappen geschehen. Der Spieltisch und die Elektrik sind somit Priorität, wobei der pneumatische Teil nicht ausser Acht gelassen werden darf. Orgelbauer Hermann Binder ist vom Presbyterium beauftraget worden, die Arbeiten, beginnend mit der Planung bis zur Ausführung, zu begleiten. Die Kirchengemeinde wird die Arbeiten im Maße der vorhandenen Mittel voranbringen. Anträge zur Finanzierung dieser Arbeiten sind bereits an das Landeskonsistorium, an die HOG Heltau und an die siebenbürgisch-sächsische Kulturstiftung gestellt worden. Auch seitens des Kreisrates ist  eine Finanzierung in Aussicht gestellt worden. Selbstverständlich ist der Eigenbeitrag der Gemeinde auch beachtlich. Wir sind überzeugt, dass es sich lohnt dieses letzte Werk der Wegensteinsöhne zu restaurieren und zu pflegen. 

 
« StartZurück12345678910NächsteEnde »

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL