Sozialarbeit
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Ohne Sozialarbeit ist keine Gemeinde eine christliche Gemeinschaft. In Heltau gibt es ein ganzes Netz von unterschiedlichen diakonischen Tätigkeiten, aber auch von unterschiedlichen Trägern. Die evangelische Diakonie deckt in diesem Spektrum nur einen Ausschnitt ab, doch ist sie nicht wegzudenken. Sie hat ihre Schwerpunkte sowohl in der Gemeindediakonie als auch bei der institutionellen Diakonie (Initiativa Christiana und Arche Noah) oder diakonischen Projekten (Müttererholungen).
 
Gemeindediakonie Drucken E-Mail

Dank gesicherter Finanzierung aus eigenen Mitteln, besonders aber durch Mittel von der „Initiativa Christiana“, kann die Gemeinde eine permanente diakonische Arbeit aufrecht erhalten. Unter der Koordination des Pfarramtes, das als Schaltstelle fungiert, sind in der Gemeinde etwas 15 ehrenamtliche Helfer (die sog. „Verantwortlichen“ für die jeweiligen Stadtteile) sowie zwei Mitarbeiter des Bezirksdiakoniekreises unterwegs. Aufgabe der Helfer ist es zwischen den Gemeindemitgliedern in Not und dem Pfarramt zu vermitteln. Sie sind es auch die die Hilfsgüter, Winterhilfe usw. verteilen und eine genaue Übersicht über die Familiensituation, das kirchliche Leben und die Probleme in ihrem „Bezirk“ haben (ähnlich wie bei den Nachbarschaften).

 

Einen aktuellen Bericht (2010) über die diakonische Aktivität unserer Kirchengemeinde finden Sie HIER!

 

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Diakonische Arbeit im Rahmen der Kirchengemeinde Heltau

Von besonderer Bedeutung für die Leitung unserer evangelischen Kirchengemeinde ist die Betreuung und Begleitung ihrer Mitglieder. Intensive Fürsorge leistet seit Amtsantritt, unser neuer Stadtpfarrer, sowie die Diakoniebeauftragte Dr. Ursula Cioflec und Pfarrfrau Margit Kézdi. Regelmäßige wöchentliche Hausbesuche bei 3 – 4 älteren, oft einsamen oder kranken Leuten, aber auch bei Familien, die Schwierigkeiten haben, verhelfen die Lebensverhältnisse und Nöte der 48 über 70 Jahre alten Senioren kennen zu lernen und Anteil zu nehmen. Helfend beizustehen ist unser Auftrag, wenn ein Kranker in die Klinik eingeliefert werden muss oder Lebensmittelunterstützung für arme Rentner zu sichern ist. Öfters werden Kosten für Medikamente oder Anschaffen einer Brille übernommen oder ein Teil für Heizung und Strom beglichen.

Für Bettlägrige und Behinderte müssen Pflegemittel und durchlaufende Betreuung gesichert werden. Hilfe leistet diesbezüglich auch der Krankenverein Philadelphia aus Heltau, der schon viele Schwerstfälle mitbetreut hat. Auch der Hilfsverein Christiana bietet Unterstützung für Bedürftige unserer Gemeinde. Wir sind bestrebt unseren Leuten durch Zuwendung ein bisschen Geborgenheit und Vertrauen zu bieten. Immer wieder wird zu den regelmäßigen Seniorentreffen eingeladen. Auch werden Feiertage und Gedenktage im Rahmen der Kirchengemeinde vorbereitet. Diese bieten Freude und Gemeinschaft.

Im Namen der Empfänger von Unterstützung danken wir den Spendern der HOG Heltau und dem Leitungskomitee für die langjährige, treue Fürsorge. Für die Winterhilfe, mit der monatlich drei Senioren unterstützt werden, gilt Dank dem Bezirkskonsistorium Hermannstadt.

Nicht zuletzt gilt unser Dank allen Freunden und Bekannten für ihre Hilfe, Altenbetreuung und diakonische Arbeit in Heltau aufrecht zu erhalten.

Von Dr. Ursula Cioflec

 
Initiativa Christiana Drucken E-Mail

Der Name ist Programm: Im christlichen Sinne aktiv werden. Nicht warten auf die Hilfe anderer, sondern Hilfe zur Selbsthilfe umwandeln. Am 18.Juni 1998 wurde der Verein auf Anregen des Diakonischen Werkes Mönchengladbach, Abteilung „Siebenbürgerhilfe“ gegründet. Das Prinzip war und ist einfach. Kleiderspenden sollen nicht wahllos verteilt werden, sondern zu einem ganz geringen Preis verkauft werden. Nun fließen Spenden auch aus andern Quellen, zB von der „Rumänienhilfe“ Altstätten.

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Müttererholungen Drucken E-Mail

Das Projekt

 

 

 

 

 

Die besonders schwierige soziale Lage nach dem Zusammenbruch des wichtigsten Wirtschaftszweiges – die Stadt war vor der Wende eine der wichtigsten Textilstädte Rumäniens – hat sich vor allem auf die jungen Familien negativ ausgewirkt. Während Männer in der Regel auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen hatten, war es für die Frauen – die vorher fast alle in der Textilindustrie beschäftigt waren – vergleichsweise schwerer  Anschluss an die Arbeitswelt zu finden, besonders dort, wo auch Kinder im Spiel waren. Selbst heute noch – wo sich die wirtschaftliche Lage deutlich gebessert hat – ist für die Mütter keine wesentliche Entlastung eingetreten.

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Arche Noah Drucken E-Mail

In der Kleinstadt  Heltau (Cisnădie) in der Nähe von Hermannstadt (Sibiu) leben viele kinderreiche Familien mit geringem Einkommen, die über wenig Wohnraum verfügen, und daher ihren schulpflichtigen Kindern zu Hause keine entspre­chenden Bedin­gungen für die Erledigung der Schulaufgaben bieten können. Die Folgen reichen von schlechten Leistungen im Unterricht bis hin zum Abbruch des Schulbesuchs, der ohne erledigte Hausaufgaben auf Dauer sinnlos scheint.

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