Fahrradtour

Fahrradtour

Schon die ganze Woche herrscht Aufregung bei der deutschen Abteilung der VIII. und VI. Klasse der Gustav Gündisch Schule. Wieso fragen Sie sich? Am Samstag ist eine Fahrradtour nach Freck geplant. Der Garten der Sommerresidenz Samuel von Bruckenthals soll Ziel des Ausfluges sein. Natürlich ist es nur ein Angebot zu dem wir die Jugendlichen gerne einladen und keine Pflichtveranstaltung. Man kann schließlich niemanden dazu zwingen, diese doch, mit knapp 60 Kilometern, nicht ganz kurze Strecke zurückzulegen. Samstag morgen ist es dann so weit: Mit elf Leuten, davon drei Erwachsene, drei Achtklässler und fünf Sechstklässler starten wir in der Frühe. Noch sind alle motiviert und voller Elan, doch schon nach dem ersten, und auch einzigen Berg mussten zwei Schülerinnen der achten Klasse umkehren. Es ist nicht nur die mangelnde Ausdauer und Kraft, die eine der Beiden zur Heimkehr zwang, sondern auch technische Schwierigkeiten am Fahrrad, die zu einem hohen Sicherheitsrisiko hätten werden können. Sie entschlossen sich dann gemeinsam wieder den Heimweg anzutreten. Abgesehen von diesem Berg zu Beginn ist die restliche Strecke eben und gut zu befahren. Natürlich hatte man zwischendurch auch Schlaglöcher, Gegenwind und die Hitze, die das Vorankommen nicht immer zu einem Zuckerschlecken machten, doch mit genügend Wasser im Gepäck und einigen Pausen waren auch diese Schikanen zu meistern. Mit einer Gruppe von 9 Personen kamen wir nach knapp eineinhalb Stunden reine Fahrzeit, zu der man noch die Zeit der Pausen addieren muss, um die Mittagszeit am Ziel unseres Ausfluges an. Dort machten wir erst einmal ein ausführliches Picknick im Park und tranken dann eine kühles Getränk im dem Restaurant auf der Anlage oder schleckten ein Eis, bevor wir uns auf den Rückweg begaben. Auch diesen meisterten wir ohne weitere Zwischenfälle, wobei festzustellen ist, dass der kühle Fahrtwind das beste gegen die Mittagshitze war, die nun aufkam. Der Berg, der schon auf dem Hinweg die größte Hürde bildete, war auch auf dem Rückweg zu überwinden. Dies kostete uns noch einmal einiges an Kraft und Durchhaltevermögen, doch auch dies war zu schaffen. So kamen wir zwar etwas erschöpft, aber auch glücklich über das Vollbrachte ungefähr um halb vier wieder in Heltau bei der Kirchenburg an. Nicht nur ich finde, dass es wirkliche eine sehr gelungene Aktion war, die bei Gelegenheit gerne wiederholt werden kann, sondern auch die noch recht jungen Jugendlichen, die teilgenommen haben und die anderen Begleitpersonen. Ich bin also sehr zuversichtlich, dass es nicht die letzte Fahrradtour war, auf die wir uns begeben haben, dass bei der nächsten die Leute, die auch an dieser teilgenommen haben, wieder mit dabei sind, wenn wir ein neues Ziel anpeilen, und dass sie auch durch ihre Erzählungen andere mit dem „Fahrrad-Virus” anstecken, sodass wir bei der nächsten Tour eine noch etwas größere Gruppe sein werden.

Franziska Ries

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