Zwischen 2019 und 2023 wurde die Kirchenburg Schritt für Schritt saniert, gesichert und wiederhergestellt, bis die feierliche Einweihung den Abschluss der Arbeiten besiegelte.
{{ leadParagraphDE }}
{{ p }}
{{ leadParagraph }}
{{ p }}
Eine Machbarkeitsstudie prüft den Zustand der Kirchenburg und den Umfang der nötigen Arbeiten und legt damit den Grundstein für das EU-Renovierungsprojekt.
2017 wird der Finanzierungsvertrag zur Renovierung der Heltauer Kirchenburg unterzeichnet. 2018 scheitern zunächst zwei Ausschreibungen der Bauarbeiten, die Vorbereitung zieht sich hin.
Nach Jahren der Vorbereitung und Mittelsuche beginnen die eigentlichen Bauarbeiten an der stark angegriffenen Bausubstanz der Kirchenburg.
Die Ringmauern werden statisch gesichert, schadhaftes Mauerwerk erneuert und die Dächer der Wehrtürme neu eingedeckt. Die Arbeiten erfolgen in Etappen, damit der Gottesdienstbetrieb und die Führungen weiterlaufen können.
Im Innern rücken Kirchenschiff, Gewölbe und Turm in den Fokus, während die Pandemie den Gemeindealltag einschränkt: Gottesdienste finden im Pfarrgarten, in der Friedhofskapelle und im Kultursalon statt, sogar Heilig Abend wird im Pfarrgarten gefeiert. 2021 nimmt die Gemeinde ihre Veranstaltungen nur verunsichert wieder auf.
Trotz der Verzögerungen werden die letzten Gewerke abgeschlossen: Außenanlagen, Beleuchtung und die abschließenden Restaurierungsarbeiten an Altar und Orgel.
Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Gemeindefest wird die restaurierte Kirchenburg 2023 feierlich eingeweiht. Gäste aus Partnergemeinden, Behörden und der Heimatortsgemeinschaft feiern gemeinsam mit der Gemeinde den Abschluss der Restaurierungsarbeiten.
Unter der Leitung von Restaurator Lorand Kiss kommen bemerkenswerte mittelalterliche Fresken zum Vorschein, die zu den ältesten Siebenbürgens zählen.
Mehr dazu unter Schätze →Umfangreiche archäologische Grabungen in und um die Kirche fördern die Grabstätten der Pfarrer Georg Brenner und Johann Hutter im Chorraum sowie die Fundamente der alten Taufkapelle zutage. Der Abschlussbericht soll weiteren Aufschluss über die Entstehungszeit der Kirche geben.
Fördermittel, Spenden und ehrenamtlicher Einsatz haben diese Restaurierung möglich gemacht. Wer die Kirchenburg weiter unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.
Kontakt aufnehmen